MPR · 4 Minuten
MPR-Schichtdicke, MIP, MinIP und Average verwenden
Ein Slab fasst mehrere benachbarte Schichten zu einer Projektion zusammen. Das kann Strukturen hervorheben, ersetzt aber nicht die Kontrolle der Einzelschichten.

- Geeignete Volumenserie als MPR öffnen
Verwenden Sie eine zusammenhängende CT- oder MRT-Serie und prüfen Sie Patient, Serie, Orientierung und Schichtabstand.
- Schichtpaket aufziehen
Ziehen Sie in einer MPR-Ansicht einen der kleinen Slab-Griffe an einer Fadenkreuzlinie von der Linie weg. Parallele Begrenzungslinien zeigen die gewählte Dicke.
- Projektion auswählen
Wählen Sie unter „MPR Slab-Modus“: „MIP“ für die höchsten Werte, „MinIP“ für die niedrigsten Werte oder „Average“ für den Mittelwert. Ohne aufgezogene Dicke bleibt wirksam „Slice“.
- Dicke fachlich abstimmen
Vergrößern oder verkleinern Sie den Abstand der Slab-Grenzen und beobachten Sie die Millimeteranzeige. Die Dicken der drei Ebenen können voneinander abweichen.
- Mit Einzelschichten vergleichen
Wählen Sie „Slice“ oder setzen Sie die MPR zurück. Prüfen Sie wichtige Befunde erneut in den ursprünglichen Schichten und mit passender Fensterung.
MIP betont hohe Dichte, MinIP niedrige Dichte und Average mittelt alle einbezogenen Werte. Je dicker das Paket, desto mehr Strukturen liegen in einem Bild übereinander. Dokumentieren Sie Modus und Dicke nachvollziehbar.
„MPR Slab-Modus“ wird erst aktiv, wenn mindestens eine Slab-Dicke aufgezogen wurde. Das MPR-Reset stellt Schnittpunkt, Ebenen, Schichtdicken, Projektion und Interpolation auf den Ausgangszustand zurück. Die Funktion kann je Kundenserver-Version noch fehlen.
Geprüft gegen PawPacs/MView 3.1.1, orthogonale Slab-Griffe sowie Slice-, MIP-, MinIP- und Average-Modus · Stand 08.08.2026.